Die 20. Tour (15. und 16. Juli 2022)

Wieder ein kleines Jubiläum - wobei uns allen nicht nach Jubeln ist.


Eckhard und Hubert haben die 20. Tour absolviert. Somit sind insgesamt 33 Busse mit 65 Fahrerinnen und Fahrern unterwegs gewesen. D. h. auch 30.000 Kilometer für den Transport von Hilfsgütern. Und die sind damit noch lange nicht an ihrem Ziel in Kiew oder Charkiw.



Und ebenso weitere 30.000 km für über 100 Personen, die wir nach Deutschland gebracht haben, damit sie vorerst in Sicherheit sind.


Diese nüchternen Zahl werden den Einzelschicksalen nicht gerecht. So waren dieses Mal zwei Personen mit körperlichem Handikap mit an Bord. Eine junge Frau in Begleitung ihrer Mutter und ein Mann in Begleitung seiner Frau. Ist die Flucht für körperlich unversehrte Personen schon eine große Herausforderung, so ist es für behinderte Personen eine Tortur. Da tröstet es ein wenig, dass sie im Aufnahmelager in Stern Buchholz bei Schwerin mit Empathie empfangen wurden. Das haben wir leider auch schon anders erlebt.


Eine schöne Wegmarke auf dem Weg nach Warschau ist eine Autobahnbrücke, die uns schon beim ersten Mal aufgefallen war.


Sie strahlt in den Regenbogenfarben und ringt uns jedes Mal ein Lächeln ab.

Auch weil wir – aus Richtung Hamburg kommend - wissen, dass wir einen großen Teil der Strecke bereits geschafft haben.


Diese Brücke ist für uns zwischenzeitlich zu einem vielsagendem Symbol geworden.


Leider können wir aber auch jetzt schon sagen, dass es am nächsten Wochenende wieder eine Tour geben muss. Wir bleiben dabei, solange unsere Hilfe notwendig ist.


Und dafür sind wir weiterhin auf Geld- und Sachspenden angewiesen. Danke an alle, die uns bisher unterstützt haben und an alle, die das noch tuen werden!

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