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Die 71. Tour (1. und 2. September 2023)


Am 1. September, pünktlich um 8 Uhr morgens, setzten wir, Dirk und Jörg, den Motor unseres VW Transporters in Gang und verließen Hamburg Meiendorf in Richtung Warschau. Da das Packen am Vorabend nicht den ganzen Platz im Transporter ausfüllte, steuerten wir zuerst den Container (unser Lager) an. Dort füllten wir den Transporter bis zum letzten Winkel mit Nahrungsmitteln auf, um sicherzustellen, dass jede mögliche Hilfe in die Ukraine geliefert wurde.







Das Wetter spielte perfekt mit - strahlender Sonnenschein und angenehme 22 Grad begleiteten uns. Trotz des Ferienendes war der Verkehr überraschend flüssig.


Etwa 200 km vor Warschau änderte sich das Fahrverhalten des Transporters spürbar. Auf der nächsten Raststätte stellten wir fest, dass der hintere linke Reifen Luft verlor. Es gab zwar einen Ersatzreifen, doch war unser Werkzeug unter der Ladung zugriffssicher verstaut.

Als der Pannendienst auf sich warten ließ, sprach Dirk zwei polnische Autofahrer an, die gerade dabei waren, einen Reifen an ihrem eigenen PKW zu wechseln. Die beiden waren sofort dazu bereit, nach Ihrem Reifen auch unseren Reifen zu wechseln. Es war wieder einmal die spontane Hilfsbereitschaft, die wir schon einige Male auf unseren Touren kennen und schätzen gelernt haben.


Mit neuem Reifen setzten wir unsere Reise fort und erreichten gegen 20 Uhr das Zwischenlager in Warschau. Dort warteten Dimitri und Roman bereits auf uns. Gemeinsam entluden wir den Transporter und brachten die wertvollen Hilfsgüter in Sicherheit.


Erschöpft, aber zufrieden, checkten wir um 22 Uhr im Hotel ein. Das Restaurant hatte bereits geschlossen und die Lust, ein Restaurant in der Nähe zu suchen, war sehr begrenzt.

So ließen wir den Abend mit ein paar Chips und einem kühlen Bier gemütlich ausklingen.


Am 2. September, nach einem herzhaften Frühstück und dem Austausch von Geschichten und Erlebnissen des Vortages, traten wir die Heimreise nach Hamburg an. Die Gespräche im Transporter waren während der beiden Tage so angeregt und fröhlich, dass es zu keiner längeren Redepause kam und die Zeit fix verging.


Gegen 18:30 Uhr erreichten wir das CaFée mit Herz in Hamburg, wo wir den Transporter abstellten. Nicht lange danach kam Dirks Sohn, um uns abzuholen und nach einem ereignisreichen Wochenende sicher nach Hause zu bringen.


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