Die 8. Tour (22. und 23. April 2022)

Hallo,

60 Tage sind es nun schon her, dass das russische Regime die Ukraine angegriffen hat und damit auch die Werte der überwiegenden Weltgemeinschaft.

Was politisch die richtigen Antworten sind, da gibt es geteilte Meinungen. Trivial ist es keinesfalls.

Aber was zweifelfrei richtig bleibt, den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten von dort humanitäre Hilfe zuteil werden zu lassen. Das ist es, was uns seit nunmehr auch fast zwei Monaten antreibt. In bewährter Weise starteten am Freitagmorgen Titus, Katharina, Dirk und Eckard mit den Transportern von CaFée mit Herz und dem Verein Kinder- und Jugendarbeit Berne („Baui-Berne“) wieder voll bepackt Richtung Warschau.



Diese Hilfsgüter werden dann in ein paar Tagen in Kiew und Charkiw das Leid ein wenig lindern.

Unser Netzwerk und damit auch unsere Optionen werden stetig größer. Nun haben wir schon vier Organisationen, deren Transporter wir nutzen können, um diese Touren auch in Zukunft zu fahren. Ohne sie käme unser Engagement nicht dort an, wo es benötigt wird. Danke!

Das "Refugees welcome center" in Warschau – Anlaufpunkt für unsere angebotenen Mitfahrgelegenheiten – hat an diesem Wochenende für die dort Untergebrachten zum Osterfest geschmückt! (Ja, in der Ukraine wird Ostern eine Woche später gefeiert.) Die Kinder haben mit großen Augen diese Überraschung bewundert.



Borotjanka war mal die Heimat von Akadii. Wer „Lust“ hat, der kann sich die Bilder ja mal im Internet anschauen. Die Kleinstadt am Rande von Kiew existiert nicht mehr! Das gleiche Schicksal wie Butscha – und vermutlich vieler anderer Städte und Dörfer. Akadii ist nun mit unserer Hilfe in Lübeck. Entwurzelt und traurig. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute.

Auch für Hannah beginnt nun unfreiwillig ein neues Leben. Sie ist jetzt bei ihrer Tochter und der Enkelin in Itzehoe. Sie hat im Transporter mit ihrer tollen Stimme die Nationalhymne der Ukraine gesungen. Gänsehaut!

Ruhm und Wille der Ukraine sind noch nicht tot, das Schicksal wird uns zulächeln, junge Brüder; unsere Feinde werden wie Tau in der Sonne zugrunde gehen, wir, Brüder, werden im eigenen Lande herrschen. |:Seele und Leib werden wir für unsere Freiheit opfern, und wir werden zeigen, Brüder, dass wir zum Kosakengeschlecht gehören.:| Brüder, stehen wir auf für eine blutige Schlacht vom San bis zum Don, wir werden niemandem erlauben, in unserem Heimatland zu herrschen; das Schwarze Meer wird immer noch lächeln und Großvater Dnjepr sich freuen, unserer Ukraine wird das Schicksal wieder gnädig sein. |:Seele und Leib werden wir für unsere Freiheit opfern, und wir werden zeigen, Brüder, dass wir zum Kosakengeschlecht gehören.:| Beharrlichkeit und harte Arbeit werden sich bewähren, das Lied der Freiheit wird durch die Ukraine klingen; das Echo wird von den Karpaten widerhallen und durch die Steppen donnern, der Ruhm der Ukraine wird sich unter den Völkern verbreiten. |:Seele und Leib werden wir für unsere Freiheit opfern, und wir werden zeigen, Brüder, dass wir zum Kosakengeschlecht gehören.:|


Damit wir unsere Hilfe auch weiterhin anbieten können, benötigen wir Sach- und Geldspenden!

Sachspenden (bitte derzeit keine Oberbekleidung und Schuhe für Erwachsene).

Geldspenden (auch kleine Beträge helfen!):

Spendenkonto: IBAN: DE32 2005 0550 1502 2833 67, Hamburger Sparkasse, Kontoinhaber Hubert Tschuschke

Crowdfunding: https://gofund.me/797c5ff8 (bitte teilt diese Kampagne in Euren Netzwerken)

Moin, moin,

das Team von Nicht schnacken – machen!



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